Auslastung des Heizwerks in Weyarn überschreitet 100%

Foto: Modernes Mehrgenerationenhaus mit hausinternem Pufferspeicher
Foto: Modernes Mehrgenerationenhaus mit hausinternem Pufferspeicher angeschlossen

„Ich bin sehr froh, dass wir das Heizwerk in Weyarn haben.“ Betty Mehrer, Gemeinderätin  der SPD, ist begeistert von der nachhaltigen, CO2-neutralen Wärmeversorgung in Weyarn. „ Der Service der MW Biomasse AG ist schnell und kompetent. Außerdem kann ich mich auf die Wärmeversorgung rund ums Jahr verlassen“, erzählt Gemeinderätin Mehrer zufrieden. Sie erlebt die Wärmeversorgung sowohl als Privatkundin in ihrem Wohnhaus, als auch im Weyarner Rathaus.

Im November 2014 hat das Heizwerk in Weyarn mit der Versorgung der ersten Wärmekunden begonnen. Mittlerweile ist der Großteil des Neubaugebietes  „Klosteranger“ angeschlossen. Die denkmalgeschützten Gebäude des Deutschen Orden, anliegende Privat- und Geschäftshäuser sowie das Rathaus werden mittlerweile mit der Wärme aus heimischen Hackschnitzeln versorgt. Insgesamt sind bereits 48 Wohneinheiten angeschlossen.

In der  letzten großen Anschlussphase kommen noch einmal 22 Reihen und Doppelhäuser dazu. Der geplante Supermarkt im Neubaugebiet, zwei Mehrgenerationenhäuser und einige Privathäuser - Neubauten und denkmalgeschützte Häuser –werden in Kürze angeschlossen. Die Auslastung des Heizwerks liegt damit bei stolzen 150% im Vergleich zur ursprünglich geplanten Wärmemenge.

Die hohe Auslastung erreichen wir durch die Taktung des Wärmenetzes. Das bedeutet, dass bei allen angeschlossenen Neubauten ein Pufferspeicher mit 1.000l eingebaut wurde. Die Kunden in bereits bestehenden Gebäuden werden über den großen Pufferspeicher des Heizhauses (15.000l) versorgt. Die Pufferspeicher werden in Zeiten niedrigen Energieverbrauchs aufgeladen. Die gespeicherten Leistungsreserven stehen dann in Zeiten hohen Verbrauchs zur Verfügung.

Mit dem ersten getakteten Wärmenetz dieser Größe in der Region beweist die MW Biomasse AG, dass regenerative Wärmelösungen auf der Basis regionaler Hackschnitzel auch in Zeiten niedriger Öl- und Gaspreise absolut wettbewerbsfähig sind.

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